Künstlerinnen aus Sauerlach und Umgebung
Künstlerinnen aus Sauerlach              und Umgebung

MenschSEIN

 

 

 

Mehrzweckhalle Sauerlach

Vernissage 25.März 2017,  11.00 Uhr
Ausstellung vom 25. März bis 26. März 2017

 

Einladungen

Vernissage

Gedichte der Bürgermeisterin Bogner anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Menschsein" unter dem Motto
"Nimm den Mensch wie er ist, es gibt keinen anderen"

 

Der Mensch, der ist ein Phänomen, das werde ich wohl nie verstehen.

Ständig in Eile, nie eine Rast, und immer in Angst, das er was verpasst.

Doch verpasst er nicht mehr, wenn er immer rennt so sehr?

Wer rennt, der hört doch nicht den Vogel, der so fröhlich singt im Baum.
Und sieht auch nicht die schönen Blumen, die Farbe geben dem tristen Raum.
Wer rennt, der hat auch niemals Zeit das Leben einmal zu genießen.

Der weiß nur, dass Ihn die Termine, von Ort zu Ort oft lassen fließen.
Wer rennt, bekommt auch gar nicht mit, wie schön das Wasser klingen kann, wenn es plätschert, wenn es rauscht, selbst wenn's flüstert im Sonnenuntergang.

Also frage ich mich, warum rennt der Mensch, wenn er Angst hat zu verpassen.

Sollte er nicht gerade dann, sich einfach einmal treiben lassen?

Von: deep-angel

 

Vor dem Tor

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;

Der alte Winter, in seiner Schwäche,

Zog sich in rauhe Berge zurück.

Von dort her sendet er, fliehend,
nur Ohnmächtige Schauer körnigen Eises In Streifen über die grünende Flur.

Aber die Sonne duldet kein Weißes,

Überall regt sich Bildung und Streben,

Alles will sie mit Farben beleben;

Doch an Blumen fehlts im Revier,

Sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Kehre dich um, von diesen Höhen Nach der Stadt zurück zu sehen!

Aus dem hohlen finstern Tor Dringt ein buntes Gewimmel hervor.

Jeder sonnt sich heute so gem.

Sie feiern die Auferstehung des Herrn,

Denn sie sind selber auferstanden:

Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern, Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,

Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,

Aus der Straßen quetschender Enge,

Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht Sind sie alle ans Licht gebracht.

Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge Durch die Gärten und Felder zerschlägt, Wie der Fluß in Breit und Länge So manchen lustigen Nacken bewegt,

Und, bis zum Sinken überladen,

Entfernt sich dieser letzte Kahn.

Selbst von des Berges fernen Pfaden Blinken uns farbige Kleider an.

Ich höre schon des Dorfs Getümmel,

Hier ist des Volkes wahrer Himmel, Zufrieden jauchzet groß und klein:

Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein!
 

(Johann Wolfgang von Goethe, Faust I)

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Rückblick 2017:


"MenschSEIN"   
Feuervogel Jahres-Ausstellung in der
Mehrzweckhalle Sauerlach

"Bild im Kopf" 

Ausstellung des ZAK2020
im Landratsamt München
Mariahilfplatz

"Licht und Schatten"Feuervogel zu Gast im Bürgerhaus Römerschanz in Grünwald

 

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